Als vor einigen Jahren der vierspurige Ausbau der A3 diskutiert und beschlossen wurde, hat dies im Rat der Stadt Leichlingen niemand thematisiert.

Die nun geforderte Freigabe des Standstreifens anstelle eines vierspurigen Ausbaus ist bereits im Jahr 2011 untersucht und danach aus Sicherheitsgründen verworfen worden. Dies wurde auf der letzten öffentlichen Informationsveranstaltung zum A3-Ausbau in Langenfeld berichtet.

Nach dem aktuell gültigen Bundesverkehrswegeplan 2030 hat das Projekt bei dann zu erwarteten 135.000 Fahrzeugen täglich die höchste Dringlichkeitsstufe. Damit wurde der Ausbaubedarf gesetzlich festgestellt.

Es geht jetzt um den letzten Autobahnabschnitt zwischen Leverkusen-Opladen und dem Autobahnkreuz Hilden. Hier ist nun die Stadt Leichlingen betroffen und es soll auf einmal eine Resolution gegen den vierspurigen Ausbau mit Standstreifen beschlossen werden. Dies ist für die CDU Fraktion nicht nachvollziehbar und hat mit verlässlicher Politik nicht mehr viel zu tun.

Mit dem Verzicht auf den Ausbau würde im Bereich der Städte Langenfeld, Leverkusen und Leichlingen so etwas wie ein Flaschenhals bzw. eine Engstelle entstehen und somit ein potentieller Stau- und Unfallschwerpunkt.

Ein Standstreifen ist ein unverzichtbarer Bestandteil einer vielbefahrenen Autobahn und grundsätzlich für Notfälle freizuhalten. Für die CDU-Fraktion hat Verkehrssicherheit oberste Priorität.

Hinzu kommt, falls kein Ausbau kommt, gibt es auch keinen Rechtsanspruch auf neue und bessere Schallschutzwände, die die CDU Fraktion nicht nur für Leichlingen für außerordentlich erforderlich hält. Leichlingen hat zudem die hohe Zahl von 14.000 Pendlern, davon rund 12.000 Auspendler, von denen viele täglich auf der A3 im Stau stehen. Diese dürfen wir nicht vergessen. Der Verkehr Richtung Köln auf der bereits vierspurig ausgebauten Strecke läuft bereits deutlich flüssiger.

Auch wenn wir wollen, dass Pendler den ÖPNV nutzen, so benötigen wir, bei weiterhin steigenden Einwohnerzahlen in unserer Region, funktionierende und sichere Verkehrswege für alle Verkehrsteilnehmer, auch für die Autofahrer.

Die CDU Fraktion setzt sich daher auch weiterhin für den bereits vor Jahren beschlossenen vierspurigen Ausbau der A 3 mit Standstreifen ein.

Die CDU Fraktion setzt sich für einen flüssigeren Verkehr, eine sicherere Fahrt und für einen besseren Schallschutz auf der A 3 ein.

Mit freundlichen Grüßen 

 

- Helmut Wagner -

Vorsitzender der CDU-Fraktion