Sehr geehrter Herr Bürgermeister Steffes,
es scheint derzeit zwischen Verwaltung, Rat und den Marktbeschickern ein unterschiedliches Verständnis über die Art der Koexistenz zwischen Samstagsmarkt und Motorshow (bzw. anderen Sonderveranstaltungen) zu geben.

Die in der Marktsatzung beschlossenen Ausnahmen an denen der Samstagsmarkt einzelnen Sonderveranstaltungen weichen muß, werden, wie bereits im letzten Jahr, von den Marktbeschickern stark kritisiert. Die Umsatzausfälle sind für die Dauerbeschicker des Marktes besonders schwer zu tragen, die bei jedem Wetter auf unserem Marktplatz ein verlässliches Einkaufen ermöglichen.

Beim Entwurf der Marktsatzung haben Rat und Verwaltung offenbar unterschätzt, wie wichtig ein verlässliches wöchentliches Angebot für die Bürger und für das Jahresergebnis der Marktbeschicker ist. Dabei ist zu beobachten, dass die Leichlinger Kunden sehr empfindlich auf Änderungen in der Marktaufstellung reagieren. Die meisten Kunden des Samstagsmarktes wünschen sich eine Verbindung von Sonderveranstaltungen und Markttag. Sie können es kaum nachvollziehen, dass eine Koexistenz nicht möglich ist. - Zumal der Markt und Motorshow sich gut ergänzen um Laufpublikum in die Stadt zu holen.

Nach den Protesten der Kunden und Marktbeschicker im vergangenen Jahr sollte eine Lösung für eine Koexistenz gefunden werden.

  • Welche Schritte sind hierfür bereits umgesetzt worden?

Während der Motorshow soll der Samstagsmarkt auf dem „Graichenparkplatz“, östlich des Marktplatzes stattfinden, was bereits seit letztem Jahr als gescheiterter Versuch gilt. Dem Umsatzeinbruch soll, nach Ihrer Information, dieses Jahr durch verstärkte Werbung begegnet werden.

  • Welche Werbemaßnahmen sind hierzu bereits durchgeführt oder geplant?
  • Wer ist für die Planung und wer für Durchführung der Werbemaßnahmen verantwortlich?
  • Welches Budget steht für die Werbemaßnahmen seitens der Stadt zur Verfügung?

Um kurzfristig ein Miteinander von Motorshow und Samstagsmarkt zu ermöglichen, wird immer wieder die Sperrung einer Fahrbahn auf der Brückenstraße angeführt.

  • Was müsste von wem getan werden, um eine Fahrbahn der Brückenstraße vorübergehend zu sperren und dem Samstagsmarkt zur Verfügung zu stellen?
  • Was wäre eine, von der Verwaltung und den Dauerbeschickern gleichermaßen akzeptierte, kurzfristig umsetzbare, alternative Lösungsmöglichkeit?

Wir danken für eine schnelle Lösung, die bereits zur Motorshow umgesetzt wird und bitten Sie, unsere Anfrage möglichst noch vor der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses zu beantworten.

Für Rückfragen stehen Ihnen Herr Wagner und Herr Heusner gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen,
Helmut Wagner (Fraktionsvorsitzender)
Anderas Heusner (Ratsmitglied)

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